Falk LUX 32, Garmin MONTERRA ein Test für die Feuerwehr

Zugegeben, der Beitrag hat lange auf sich warten lassen, aber ich wollte fair bewerten und dazu brauchte es etwas Zeit und einen Austausch.

Angetreten zum Test sind folgende Geräte:

  • Samsung S4 Active 
  • Falk Lux 32 (Blogbeitrag)
  • Garmin GPSMap 62 STC
  • Garmin MONTERRA (Blogbeitrag)
  • Garmin Orgegon 450
v.l.n.r. Samsung S4 Active, Falk Lux 32, Garmin GPSMap 62 STC. Garmin MONTERRA, Garmin Oregon 450, Garmin Virb elite Action Cam 

„Hey Tech-Nick, Du bist doch auch ein GPS Fachmann… Wir haben da mal ein Problem…“ so war der Anfang, als mich ein Freund fragte ob ich helfen könnte. Klar kann ich und helfe gerne!Hintergrund ist, dass wir in einer der schönsten Regionen leben und einen tollen und intakten Wald mit dem Donnersberg, als höchsten Berg der Pfalz, direkt vor der Haustür haben. Dies zieht neben Geocacher, Nordic Walker, Wanderer, Paraglider und jede Menge Outdoor-Begeisterte von Nah und Fern an.


Die Problemstellung war ein „Alarmfall“, bei der Koordinaten von einem Ersthelfer oder der zu bergenden Person selbst an die Retter übermittelt wurden und ein Rettungstrupp zur gemeldeten Stelle fahren und die Rettung beginnen kann.
Simuliert wurden ein Unfall eines Paragliders, welcher mittels eines GPS seinen Standort bzw. die Unfallstelle durchgegeben hat, ein verunglückter Wanderer der mit dem Handy die Position „bestimmte“ aber auch noch ein paar andere Dinge mit Koordinaten wurden simuliert.

Im Vorfeld habe ich die Geräte erklärt und wir haben dadurch die ersten Fehler festgestellt. Simuliert wurde mit einer APP und einem iPhone an einer nicht gerade gut mit dem Mobilnetz „ausgeleuchteten“ Stelle und genau hier lag eines der Probleme, nämlich die Positionsbestimmung mittels GPS. GPS wird von der App nicht angesprochen bzw. eingeschaltet und die Positionsbestimmung wird über Triangulation versucht, aber bei dem Versuch blieb es auch nur, denn durch die fehlende Ausleuchtung war eine Abweichung von 2km(!) zum eigentlichen Ort. Andere Apps, auch von anderen Handyherstellern, nutzten hier GPS und hatten maximal 20 Meter Abweichung (im Wald). Weitere Herausforderungen waren die unterschiedlichen Positionsformate, was aber im Vorfeld schon klar war und dies war innerhalb kurzer Zeit schnell unter Kontrolle.


Nun zu den Geräten, hier kamen die oben genannten in Aktion, einmal als Positionsbestimmung vom Unfallopfer und einmal als Navigation zum Verunfallten, jeweils im Rotationsverfahren. Zugegeben, ein Vergleich mit dem Monterra schien anfangs etwas „overkill“, aber mit einigen Funktionen mit dem der Monterra aufwartet schon sinnvoll, wie zum Beispiel NFC (Blogbeitrag) um vielleicht Feuerwehrlaufpläne in digitaler Form realisieren zu können. Leider „verabschiedete“ sich der Monterra bzw. die „Garmin Outdoor-App“ sich direkt am Anfang der Übung, sodass der Monterra neugestartet werden musste, bis die Eingabe der Koordinaten dann erfolgen konnte. Alle Geräte hatten die gleiche Ausgangslage und waren eine halbe Stunde vor dem eigentlichen Einsatz eingeschaltet und von den Updates und Karten auf dem neusten Stand, somit war genügend Zeit für das GPS sich „aufzuwärmen“. Das Falk Lux 32 wurde mit dem Garmin Oregon auf Tour geschickt um die „Opferkoordinaten“ auszulesen und dem Suchtrupp zu übermitteln. Kurze Zeit später waren dann auch die ersten Koordinaten da und konnten in GPSMap 62 und Monterra eingegeben werden. Leider hängte sich auch hier wieder der Monterra bzw. die App auf und es musste neugestartet und die Koordinaten erneut eingeben werden. Aber dann konnte es endlich mit der Navigation beginnen. Hier zeigten sich bereits einige Meter Abweichung bei den Geräten, bei einem Einsatz nach einer Person sollte dies jedoch nicht so problematisch sein,  da man die Person im Umkreis der Koordinaten ja dann doch schnell finden kann.

Abweichungen*

Die Geräte wurden untereinander durchgetauscht und bei der zweiten Koordinate war der Tausch einmal komplett auf anderen Fahrzeugen und auch die Autohalterung für den Monterra konnte unter Einsatzbedingungen getestet werden.
Leider verabschiedete sich auch hier der Monterra beim Wechsel der Profile, sobald man das Gerät in die Halterung, aus der Halterung und wieder in die Halterung gesteckt hatte.
Eine wirklich coole Funktion der Geräte, die ich bis zu dem Test nicht viel Beachtung geschenkt hatte, war die Aufzeichnung der Höhenunterschiede, dies kommt, laut den Spezialisten, bei notwendigen Berechnungen für Wasserdruck usw. sehr gelegen und erfreute die Spezialisten, ok die Daten waren jedoch leider beim Monterra weg, sobald sich das Monterra verabschiedete. 
Generell machte das Monterra einen nicht so berauschenden Eindruck beim ersten Test unter erschwerten Bedingungen, speziell unter dem Aspekt der Zuverlässigkeit durch die oben genannten Punkte der Abstürze. 
Ein wahres Licht (na, wer hat das Wortspiel erkannt? 😉 ) war hier das LUX 32, dies war vom Einschalten bis zum Übungsende ohne Abstürze und zeigte zuverlässig die Höhenunterschiede usw. an. Das Lux konnte ebenfalls durch die einfache(re) Bedienung punkten, speziell beim Umschalten der Positionsformate, die hier erheblich einfacher und für die nicht so „nerdigen“ Leute, einfacher umzusetzen sind. Die Menüführung beim Lux ist sehr schmal gehalten und dadurch auch extrem intuitiv, selbst unter „Hektik“ war es einfach zu bedienen. 
Der Monterra wartet mit Android als Betriebssystem auf und Kenner des OS finden sich auch hier sehr schnell zurecht, aber es bedarf einer gewissen Einarbeitungszeit, zudem „verzeiht“ der Monterra bei „Hektik“ nicht jede Auswahl. Beim Betriebssystem „punktet“ der Monterra jedoch, denn durch das OS lassen sich einige sinnvolle Apps auf dem Gerät installieren und man hat alles in einem Gerät, direkt bei sich, speziell im Bereich Geocaching ein wahrer Vorteil, aber auch bei dem Test zeigte sich die Möglichkeit Apps zu installieren als ziemlich praktisch.
Am Ende der Tests hat sich die Feuerwehr für die Anschaffung von Falk und das LUX Geräte entschieden, hier spielte die Zuverlässigkeit, Bedienbarkeit und die kompakte Bauweise eine sehr große Rolle. Ich habe das Angebot von Garmin angenommen und mir den Monterra zugelegt, da ich auf die Ausbesserungen der Probleme hoffe, auch wenn das Gerät ja nun schon länger am Markt ist und einige Probleme bereitet.


Zu den Geräten selbst:


Das Lux 32 ist sehr kompakt und griffig, startet relativ schnell und ist in der Bedienung sehr intuitiv. Auch die Genauigkeit lag im „Normal“, also wie bei den meisten Geräten angezeigte Genauigkeit. Das Display ist klar und gut ablesbar, spiegelt jedoch ein wenig bei Sonneneinstrahlung. Der Fahrradhalter war zwar nicht relevant für die Tests mit der Feuerwehr, aber absolut top beim Ausprobieren mit dem Bike und hat hier sehr stark gepunktet, denn 1. ist die Halterung mit dabei (bei anderen Herstellern kostet dies auch extra) 2. erstklassiger Halt bei jedem Lenker. 
Fazit zum LUX 32: Ein tolles Gerät bei gutem Preis- / Leistungsverhältnis, intuitive Bedienung und gutes Display. Für Geocacher, Wanderer, Mountainbiker und Abenteurer zu empfehlen. Zur Navigation mit dem Auto eher nicht geeignet.


Der Monterra punktet mit seinem Betriebssystem (Android Version (aktuell 4.0.4 (Ice Cream Sandwich)) und den dadurch entstehenden Möglichkeiten, Apps zu installieren und somit „seine Apps“ mit dabei zu haben. Aber hierdurch scheint die Zuverlässigkeit zu leiden, denn häufige Abstürze der „Garmin Outdoor App“ bei Verwendung nerven. Die Genauigkeit ist leider schlechter als bei den anderen GPS Geräten vom Test, dies hat sich zwar beim Austauschgerät leicht gebessert, aber dennoch unschön. UV Sensor, Barometrischer Höhenmesser sind super, auch wenn man ohne den UV Sensor bisher gut leben konnte 😉 Gerne hätte ich noch den Tempe (Temperatursensor) getestet, aber nur als Test war mir dieser dann doch zu teuer. 
Das Display ist groß, gut ablesbar, auch bei Sonnenlicht kann man alles sehr gut sehen, die Auflösung selbst ist nicht so prickelnd und erinnert eher an ein altes Smartphone als ein Flaggschiff, aber man nutzt den Monterra ja (eigentlich) zur Navigation und nicht zum schauen von HD Videos, was mit WLAN durchaus möglich wäre.
WLAN und Bluetooth sind zwar „toll“ aber leider falsch ausgeführt. Bluetooth Tethering ist leider (noch?) nicht möglich, gerade das sollte aber bei einem Outdoorgerät sein, verbraucht Bluetooth Tethering nicht so sehr Akku, wie über WLAN. Klar kommen Stimmen auf, die „warum ist da kein UMTS/LTE Modem verbaut…“ -warum wohl? Zum einen wären die Kosten dann wahrscheinlich nochmals höher als bereits jetzt und die Akkulaufzeit würde darunter leiden.
NFC ist ein für mich toller Punkt, den ich bereits in einem Beitrag beschrieben habe, hier habe ich auch die Probleme beim Profilwechsel erwähnt. Wünschenswert und sinnvoll wäre auch bei den Profilen die Einheiten ändern zu können um somit bei unterschiedlicher Verwendung, auch die Einheiten und Displayeinstellungen zu haben. Geocaching, Autonavigation, Boot/Marine, Flug habe ich unterschiedliche Einheiten und brauche diese auch, aber dies muss man von Hand umstellen. Die Kamera ist ganz ok für Schnappschüsse und ein kleines Video aufzunehmen, mehr aber auch nicht, hier bietet jedes aktuelle Handy eine bessere Kamera, aber auch hier ist der Kern die Navigation als eine Kamera.
Ein weiterer Kritikpunkt beim Garmin ist der Service, denn hier wurde mir bei einer Supportanfrage nur schleppend geantwortet (seit 21. August habe ich nichts mehr gehört und hoffe auf Updates) aber beim Thema Abweichung verwies man dann auf, Zitat: „Im Geocaching-Bereich wird unterhalb ca. 10m ohnehin eher „per Auge“ gesucht, als mit dem Gerät, da man hier ja auch noch die allgemeine Systemungenauigkeit mit einbeziehen muss.“ Hmm, ich spare mir an dieser Stelle jetzt mal mein Kommentar…
Geocahing und die in der Versprochenen „Caches so viel Du willst“, sind (moentan?) leider auch nicht möglich, stützte jedes Mal die Garmin Outdoor App bei mehr als 2500 Caches ab.


Fazit Monterra: Vom Ansatz gut, aber man sollte (vielleicht) noch warten bis die Fehler behoben sind und der Preis dementsprechend angemessen ist, ansonsten hat es ziemlich viel Potenzial im Bereich Geocaching, Wanderer, Mountainbiker, Abenteurer, Autonavigation, Marinenavigation (mit Openseamap (mehr dazu bald)), Flugnavi (Motorschirm etc.).


Der Beitrag mag sich nicht gerade als „Pro-Garmin“ lesen und manche fragen sich vielleicht auch, warum ich mir dann trotzdem den Monterra zugelegt habe: Das Komplettangebot war verlockend und ich habe Hoffnung, auch wenn das Gerät nun schon länger auf der Markt ist, auf Besserung und Stabilisierung durch Updates, denn da hätte es wirklich großes Potential ein geniales GPS zu werden. Vielleicht auch durch eine baldige Besserung durch eine andere, neuere Version von Android, sofern an dieser Möglichkeit gearbeitet wird.

Vielen Dank an alle Beteiligten und vor allem die Feuerwehr, die auch sonst einen klasse Dienst für die Allgemeinheit leisten.


Kurzurlaub in Köln…

…oder in Troisdorf mit Tagesausflug nach Köln 😉

Unsere Mädels sind bereits früh am Morgen mit Oma und Opa in den Süden gestartet, bei uns dauerte es noch ein wenig bis wir in das Wochenende starten konnten. 
Passend zum Wochenende versagte auch noch der Monterra (GPS), erst nach mehrmaligem Rücksetzen in den Auslieferungszustand usw. funktionierte das GPS auf der Hinfahrt und am Samstag zum Tagesausflug nach Köln, danach stellte das Monterra den Dienst ein, aber es führen ja bekanntlich alle Wege nach Kibo 😉
Das Hotel in Troisdorf war ganz ok und es gab eigentlich nur wenig zu bemängeln 🙂
Der Tagesausflug in die Kölner Innenstadt war für Samstag geplant und bot so einige Highlights. Zwar wollten wir mit einem Tagesticket das Angebot der öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, entschieden uns dann aber an der Bushaltestelle gegen diese Idee und fuhren mit unserem eigenen Auto.

Auch hatten wir Glück mit einem Parkplatz, direkt zwischen Dom und Musical Dome, dazwischen lag nur der Bahnhof oder auch 8 Euro unterschied zwischen den drei Parkplätzen 😉
Das Ticket im Auto verstaut ging es dann auch in Richtung Rhein, wo wir kurz überlegten, ob wir uns eine Schifffahrt gönnen, ruck zuck wurden wir von einem älteren, nuschelnden Fahrkartenverkäufer angesprochen und saßen ein paar Minuten Später auch der Colonia 6 und machten eine herrliche Fahrt über den Rhein bei bestem Wetter und bestaunten die Gebäude und Brücken aus einem anderen Blickwinkel und genossen die Sonnenstrahlen an Deck.


Nach unserer Schifffahrt ging es dann auf die Hohenzollerbrücke, auch bekannt durch die „Liebesschlösser“ die wirklich sehenswert sind. Wir waren zuerst auf der weniger vollgehängten Seite der Brücke, gingen dann aber über die Brücke und schauten uns einige Schlösser an und stellten uns, wie sicherlich tausende vor uns auch, die Frage ob diese Liebesschlösser bei manchen Paaren noch aktuell sind oder ob die Menschen noch leben und welche Geschichte vielleicht dahinter steckt. Auf der anderen Seite angekommen, gingen wir die Brücke auf der stärker behangenen Seite (Süd) zurück in Richtung Dom. Klar musste auch der Cache an der Brücke gemacht werden… 🙂 Ein Wahnsinn was hier an zusätzlichem Gewicht hängen muss, wie schwer werden die Schlösser und das „Beiwerk“ an der Brücke wohl sein? Ich weiß es nicht, aber es würde mich wirklich interessieren.

Nachdem wir erfolgreich den Cache bei einer großen Menschenmenge geloggt haben, ging es dann in die Innenstadt bei einer noch extremeren Menschenmenge, absolut nicht mein Fall.

Diese Hektik war absolut nichts für mich und das Gedränge an manchen Geschäften oder Imbissbuden war für mich einfach nur schrecklich. So „schlugen“ wir uns etwas abseits der Menge in ein super leckeres Restaurant und haben richtig lecker gegessen. 
Danach ging es wieder in die Hektik, vorbei an sehr suspekten Menschen, bis wir eine „Oase“ gefunden hatten… „Globetrotter Ausrüstung“ Das Wort „Ausrüstung“ weckte (wie der erfahrene Leser kennt)  die Neugier in mir und es war absolut klar, hier mussten wir hin.
Schon beim Betreten der Oase staunten wir über die geniale Aufmachung, dem Schwimm/Tauchbecken, den genial gestalteten Etagen und in jeder Ecke A U S R Ü S T U N G 🙂 Einfach genial und wir habe so einige Sachen gefunden die wir auf jeden Fall mitnehmen mussten, so zum Beispiel auch einen Helm für unsere kleine Tochter, der wie angegossen passt. Auch die Zeit verflog bei Globetrotter wie im Fluge und so machten wir uns dann danach auch wieder auf den Weg in das Hotel und ließen den Tag ausklingen um am Sonntag dann gemütlich in die Heimat zu fahren. 



NFC & der Monterra

Der Artikel mit dem MONTERRA von Garmin und FALK OUTDOOR wird noch ein wenig dauern, aber den Test mit NFC möchte ich Euch nicht vorenthalten. 
Hierbei habe ich nur den MONTERRA von GARMIN getestet.
NFC bedeutet Near Field Communication, also die Nahfeldkommunikation, dies hört sich komplizierter an als es es.
Die Kommunikation erfolgt drahtlos, sofern diese aktiviert ist. 
Durch die Tags lassen sich viele Möglichkeiten zur Steuerung, oder auch Informationen hinterlegen, welche man mit dem NFC fähigen Gerät lesen oder ausführen kann. Dies kann zum Beispiel die Aktivierung des WLAN sein, sofern man sich wieder Zuhause befindet und Updates auf dem Gerät herunterzuladen oder Bilder / Videos zu synchronisieren. Zudem besteht bei einigen Tags eine sogenannte „Switch-Funktion“, diese erlaubt zwei Aktivierungen, so kann man beim Beispiel WLAN, das WLAN auf dem Gerät beim zweiten „Lesen“ wieder deaktivieren. 
Eine weitere Anwendung ist das Speichern von Text, zum Beispiel für eine Station eines Multis beim Geocaching. Manche werden sich an dieser Stelle fragen „Wozu ein Tag, es gibt doch QR“, das stimmt… ABER die Tags sind nicht so „Fehleranfällig“ wie ein QR Code.
Beim QR Code können ungünstige Lichtverhältnisse zu Leseproblemen führen, besonders dann, wenn der Inhalt des QR-Codes mehr als ein kurzer Link ist und mehr Text enthält. 
Das zweite Bild zeigt einen Vergleich mit zwei QR-Codes von unterschiedlichem Inhalt. Der rechte Code hat beispielsweise die Informationen, welche man bei einer Station beim Geocaching finden könnte, wohingegen der linke Code mehr Text beinhaltet. Man sieht schnell, dass die Fehleranfälligkeit auf dem linken Code höher ist. Schwierig wird es, wenn es dunkel wird oder ist und die Beleuchtung nicht ausreicht, oder sogar blendet. Ich selbst hatte bei einem Cache, den wir bei Nacht gemacht haben, erhebliche Probleme den Code lesen zu können. Der Code wurde auf ordentliche Aufkleber gedruckt, die auch für Draußen gedacht sind und genau da lag auch das Problem, sie reflektierten den Blitz und die Taschenlampe und ich musste mit dem Listing einen Diffuser basteln um den QR-Code scannen zu können…
Dem NFC-Tag ist es extrem egal ob es Nacht oder Tag ist und auch bei mehr Text hatte ich bisher keinerlei Probleme. 
Der Monterra reagierte bei den NFC Tags auch bei einem etwas größeren Abstand (ca 5cm) als das S4 Active und verarbeitete die „Befehle“ der normalen Apps ohne Abstürze, wohingegen beim Profilwechsel das mir leider schon sooft bekannte „Garmin Outdoor Apps wurde beendet…“ hervorgerufen hat, nicht immer, aber bei jedem zweiten Wechsel des Profils.

Auf die vielleicht auftretende Frage „warum Profilwechsel“, ganz einfach, ich verwende im Auto ein anderes Profil (Routing) wie z.B. beim Geocaching oder Fahrrad. Beim Auto habe ich die Autohalterung von Garmin mit Lautsprecher und Ladefunktion, hier wird automatisch das Profil PKW gewählt und führt ebenfalls, spätestens dritten Profilwechsel, zu einem Absturz (Navigation per PKW, Geocaching und zurück zur Navigation per PKW).
Die Fahrradhalterung von Garmin schaltet nicht automatisch auf das Profil um, daher ist der NFC Tag perfekt und günstig für diesen Zweck.


NFC Tags gibt es zum Beispiel bei Amazon für kleines Geld in verschiedenen Ausführungen, von Aufkleber über Anhänger und Chips und und und… 



Garmin geht mit einem Flaggschiff ins Rennen

Gestern kam der Paketbote und brachte ein Paket aus Garching , welches für unseren Test mit einer Behörde ins Rennen gehen soll.  
Das LUX 32 von Falk Outdoor ging am Montag bei einer genialen Führung in den „aktiven Test“. 
Voller Vorfreude auf ein weiteres Gerät zu testen, öffnete ich das Paket und freute mich über den MONTERRA, der VIRB ELITE und den Autohalter von Garmin.
Der MONTERRA ist das Flaggschiff von Garmin und hat Android als Betriebssystem, welches die Möglichkeit bietet weitere Apps auf das GPS zu laden und zu nutzen, was ich mir eigentlich „schon immer gewünscht“ habe 😉
Mit im Paket die Garmin VIRB ELITE, die Action Cam von Garmin damit wir unsere Tests auch direkt in Aktion filmen können.
Die Cam und der Monterra sind, wie immer sehr wertig verpackt und machen einen edlen Eindruck, der sich beim Auspacken fortführt. 
Die erste Spielerei um die Geräte zu entdecken dauerte noch bis in die späten Abendstunden, kein Wunder bei der Menge an Möglichkeiten.
Garmin schreibt über das Monterra: „Es ist ein universelles Gerät für alle Abenteuer“, dem kann ich absolut nur beipflichten, obwohl das Abenteuer noch nicht richtig begonnen hat, ich aber denke, dass es mich wohl auch noch nach der Testphase begleiten wird… 
Mit GPS und GLONASS Empfang, sowie einer Freizeitkarte im Maßstab 1:100.00 kann man eigentlich schon direkt loslegen, aber da ich sehr gerne auf die Openstreetmaps zurückgreife (an der ich ebenfalls arbeite), ist die aktuelle Freizeitkarte von Openstreetmap ein muss für mich und bringt noch mehr Details in mein zu navigierendes Gebiet.
Bluetooth, ANT+, NFC (Near Field Communication) gehören ebenfalls wie WLAN (802.11 b/g/n) und UKW-Radio dazu. WLAN brachte bei mir ein paar Probleme, so könnte ich den Monterra sehr schlecht in mein WLAN-Netz aufnehmen, was bei anderen Geräten kein Problem darstellte. Mit dem Mobiltelefon habe ich den Monterra jedoch koppeln und somit Updates und Apps laden können. NFC ist eine wirklich geile Sache, die ich auf jeden Fall demnächst ausprobieren werde, die Tags habe ich ja noch bei mir 🙂 Der UV Sensor scheine ich bis zum Wochenende nicht wirklich ausprobieren zu können, aber dank IPX7 kann ich ihn zur aktuellen Wetterlage nutzen…

Die Technischen Daten von Garmin 

Geräteabmessungen, B x H x T 7.48 x 14.96 x 3.63 cm
Anzeigegröße, B x H 5.06 x 8.93 cm; diag 10.2 cm
Anzeigeauflösung, B x H 272 x 480 pixels
Anzeigeart heller, transreflektierender 65 k Farb TFT, Dualorientierungs- Touchscreen;auch unter Sonneneinstrahlung gut ablesbar
Gewicht (331 g) inklusive Lithium Ionen Batterien; (375 g) inklusive 3 AA Batterien (nicht im Lieferumfang enthalten)
Batterie Austauschbare Lithium Ionen (im Lieferumfang enthalten)oder 3 AA Batterien (nicht im Lieferumfang enthalten) NiMH oder Lithium Batterien empfohlen
Betriebsdauer der Batterien Bis zu 16 Stunden (Lithium Ionen);bis zu 22 Stunden (AA Batterien)
Wasserdichtigkeit IPX7
Schwimmfähig Nein
Hochempfindlicher GPS Empfänger Ja
PC-Schnittstelle Highspeed-USB

Karten und Speicher:

Basiskarte Ja
Vorinstallierte Karten Ja
Möglichkeit, Karten hinzuzufügen Ja
Integrierter Speicher 6 GB (mit Weltweiter Basiskarte); 2,6 GB (mit Freizeitkarte Europa 1:100.000)
Akzeptiert Speicherkarten microSD™ card (nicht im Lieferumfang enthalten)
Wegpunkte 4000
Routen 200
Trackaufzeichnung 200 gespeicherte Tracks, max. je 10.000 Punkte

Funktionen:

Automatische Routenführung (Abbiegehinweise auf Straßen) Ja (mit optionalen Karten für detaillierte Straßeninformationen)
Elektronischer Kompass Ja (3 Achsen, Neigungskorrektur)
Touchscreen Ja
Barometrischer Höhenmesser Ja
Kamera Ja (8 Megapixel mit Autofokus und 1080p/30fps Video; LED Blitz; automatisches Geo-tagging
Geocaching-Modus Ja (papierlos)
Kompatibel mit Custom Maps Ja
PhotoNavigation (Navigation mittels mit Koordinaten versehener Fotos) Ja
Jagd- und Angelkalender Nein
Sonnen- und Mondkalender Nein
Gezeitentabellen mit optionaler BlueChart Karte Nein
Flächenberechnung Ja
Benutzerdefinierte POIs (es können weitere POIs geladen werden) Ja
Übertragung von Gerät zu Gerät (Daten werden drahtlos mit ähnlichen Geräten ausgetauscht) Nein
Bildbetrachter Ja
Mit Garmin Connect™ kompatibel (Online-Community zur Analyse, Klassifizierung und zum Austausch von Daten) Ja
Zusätzliches
  • Bluetooth® : Ja
  • Wi-Fi: Ja
  • ANT+™: Ja
  • GNSS Unterstützung: Ja(GPS + GLONASS)
  • Near Field Communication (NFC): Ja
  • Mikrophone: Ja(eingebaut zur Audioaufzeichnung
  • Multimedia (Audio/vVdeo) Unterstützung Ja (MP3 player, video player, etc.)
  • UV Sensor: Ja
  • Android® mit Google Play zur individuellen Anpassung

Mein bisheriges Fazit der vergangenen Stunden über den Monterra: Ein absolut geniales GPS das meine (Cacher)-Wünsche total erfüllt und noch weitere Möglichkeiten offen lässt. Klar ist es recht groß und schon ein Stück schwer, aber das bin ich ja auch. Wahrscheinlich sind die Bedenken von Christian, vielen Dank nochmals für die erneut tolle Unterstützung an dieser Stelle, über den geplanten Einsatzzweck, aber wir werden es die nächste Zeit sehen. Tests mit der vorhanden Kamera (mit Blitz) und Video, sowie einigen Details, werde ich ebenfalls in der nächsten Zeit hier im Blog veröffentlichen. Falls ich an den Garmin TEMPE gelangen sollte, würde ich auch hier über das sicherlich coole Feature berichten.

Wie bereits weiter oben erwähnt, war auch die Garmin Virb Elite HD Action Camera dabei, die uns bei den Tests und auch weiteren Aktionen begleiten wird auf die ich mich auch schon sehr freue.
Mit “ Life. Camera. Action“ beschreibt Garmin exakt dies, was mir zur Kamera eingefallen ist, als ich sie zum ersten Mal in der Hand gehalten habe, eben: Leben-Kamera-Action also einschalten und die Action leben… doch halt… dazu fehlte es erst an der SD Karte, die nicht mitgeliefert wird und so musste ich zuerst mal etwas Speicherplatz suchen um damit richtig spielen zu können. 
Die VIRB ELITE ist wie der Monterra IPX7 Wasserdicht, also widersteht einem Wasserdruck / Wasser von einem Meter mindestens 30 Minuten, wollt ihr Tiefer oder länger unter Wasser gehen, bietet Garmin ein Tauchgehäuse für bis zu 50m Wassertiefe an.
Mit 16 Megapixel sind die Bilder doch extrem scharf und erstaunlich wenig gekrümmt, wie ich sie bisher von einer anderen Kamera gesehen hatte. 
GPS ist ebenso klar, wie auch WLAN und die ANT+ Unterstützung, so kann man zum Beispiel die Cam mit dem Monterra oder einem Smartphone über WLAN steuern und ein Livebild sehen und aufzeichnen. 
GPS, Barometer und G-Sensor sorgen für die Daten der Aufzeichnung und können mit der ANT+ Schnittstelle, zum Beispiel mit der Trittfrequenz oder dem Puls mit hinzugenommen werden.
Auch hier ist die Verarbeitung erstklassig und bringt ein wertiges Gefühl bereits vorm Einschalten mit sich, was sich ebenfalls beim Gebrauch fortführt. Ich hätte mir gerne mehr Halterungen im Lieferumfang gewünscht, da die zwei Monageplatten (1xgerade und 1xgebogen) meines Erachtens etwas wenig sind und man für die Fahrrad oder generell einer Montage an einem Rohr, ein zusätzliches Kit bestellen muss. 

Auch hier fällt mein vorläufiges Fazit sehr positiv aus und lieferte mit der Software (Virb Edit) HD Video, jedoch das was ich zum Test gefilmt hatte… die Grimassen die ich gezogen habe, muss man nicht hier veröffentlichen 😉 Auch hier demnächst sicherlich mehr, denn die Cam ist ebenfalls ein Gadget, was in meiner Sammlung bisher noch gefehlt hat… 🙂