Freifunk in Kirchheimbolanden und Umgebung, heute in der Rheinpfalz

Freifunk, ein mir wichtiges Thema wie ihr wisst, war heute in der Ausgabe der Rheinpfalz. Genauer gesagt auf der Titelseite der „Donnersberger Rundschau“. Gut, das Titelbild war etwas überrascht und ich finde mich etwas unvorteilhaft auf dem Bild… Aber es zählen ja andere Werte 😉

Rheinpfalz, Donnersberger Rundschaut, Titelblatt vom 6. April 2017Rheinpfalz, Donnersberger Rundschaut, Titelblatt vom 6. April 2017
Rheinpfalz, Donnersberger Rundschaut, Titelblatt vom 6. April 2017

Vielen Dank an Sebastian Stollhof von der Rheinpfalz für das angenehme Interview und den aufschlussreichen Artikel.

Der Artikel ist übrigens über den „Freifunk in Kirchheimbolanden und Umgebung, heute in der Rheinpfalz“ weiterlesen

Gesucht: Neue Freifunk Uplinks und weitere Knoten

Gesucht werden weitere Freifunkknoten, besonders in Kirchheimbolanden und besonders mit Uplinks.
Dieses Wochenende war in Kirchheimbolanden unser „Christkindelmarkt“ wieder super gut besucht und viele waren mit Freifunk verbunden.
Freifunk ist in Kibo inzwischen schon „normal“ und es wird sehr stark genutzt, aber leider beteiligen sich nicht, oder nicht mehr viele Menschen in Kibo an Freifunk. Sie nutzten sozusagen nur Freifunk, beteiligen sich aber leider nicht, schlimmer noch, sie maulen über die Geschwindigkeit. Spricht man dann die Leute an und erklärt Freifunk, bekommt man nicht selten die Antwort „…und was habe ich davon?“ – Dies ist mir sehr suspekt, sind diese Menschen doch starke Nutzer, so wie es scheint.
Gerade heute erscheint auf SWR ein Beitrag: Kirchheimbolanden ganz oben dabei
Den Text finde ich persönlich nicht wirklich gelungen und auch nicht sauber ausgearbeitet, speziell die Zusammenhänge sind nicht korrekt, aber der Text bietet zumindest etwas Info und bringt Freifunk wieder ins Gespräch, auch wenn ich hier erneute Sorgen habe, die ich weiter oben im Text schon geschildert hatte.
Mehr an Freifunk interessiert? Dann einfach im Blog nach Freifunk suchen, www.freifunk-westpfalz.de besuchen, oder eine Mail an donnersberg@freifunk-westpfalz.de
Sehr gut erklärt findet man Freifunk auch auf www.freifunk-westpfalz.de/was-ist-freifunk

Malu Dreyer in Kibo und Freifunk im Gespräch

Am 25. August besuchte Malu Dreyer auf Ihrer Tour durch das Land auch Kirchheimbolanden und würdigte die Ehrenamtlichen Helfer und Projekte der Stadt.
Auch ich von Freifunk war eingeladen und konnte die Chance nutzen und Malu Dreyer über Freifunk zu berichten und Freifunk ein wenig zu erklären. Ebenfalls habe ich die Chance genutzt und zwei Freifunk-Knoten signieren lassen, die vielleicht zu einer späteren Zeit für einen guten Zweck versteigert oder verwendet werden.

Rückblick auf das Residenzfest aus der Sicht eines Freifunkers

Der große Test oder die „Feuertaufe“ wurde bestanden – Freifunk am Residenzfest bricht jeden Rekord


In den letzten Tagen wurde im Team ganz kräftig gearbeitet und für das Residenzfest auf bzw. ausgebaut. In Türmen der Stadt wurde das Mesh kräftig „gestrickt“ und verschiedene Verbindungen geschaffen und versucht noch einige Uplinks zu bekommen um die Last besser bewältigen zu können. Durch zwei weitere Knoten mit Uplinks (Eiscafe am Römerplatz und Hairkiller) die Günter perfekt akquirieren konnte, war zumindest ein wenig mehr Bandbreite am Römerplatz, einem der Plätze die ziemlich stark frequentiert waren, aber ansonsten kaum Uplinks hat.
Zusätzlich haben wir in Eigeninitiative noch weitere „LTE-Uplinks“ geschaffen um diverse Plätze mit weiterer Bandbreite zu versorgen.
Bereits am Freitag, der Kulturnacht in Kirchheimbolanden, zeigte sich schon ein Trend in Richtung Rekord. Am Samstag verfolgte ich, leider von der Couch aus, das Residenzfest aus Sicht eines Freifunkers 😉
Die Verbindung zu aktiven „Residenzfestlern“ wurde mittels Instant Messenger gehalten und nach den Verbindungen gefragt. Laut dem Meshviewer auf www.westpfalz-freifunk.net waren gut 800 Clients online, so viel wie bisher noch nie. Aber auf der Karte waren sehr viele Knoten als rot angezeigt, als wären sie nicht online und sobald diese Knoten auf der Karte nicht mehr als online gezeigt wurden, waren ruck zuck mal 50 Clients auf einmal weg. Ein Klick auf die Statusseite des Knotens zeigte jedoch, dass dieser aktiv ist, aber eben auf der Karte und im Gesamten nicht gezählt wurde. Es waren leider genau die Knoten, die an stark frequentierten Plätzen sind und wir gehen davon aus, dass es weit über 1000 Clients an dem Abend waren.
Klar gab es an einigen Plätzen einen Engpass, speziell auf und um den Römerplatz, aber vielleicht kommen ja noch ein paar Anwohner dazu, die einen Knoten mit Uplink bereitstellen und auch vom Freifunk profitieren. Aber gewiss ist, es ist eine absolut geniales Netz und eine unheimlich gute Zusammenarbeit und Leistung jedes Einzelnen aktiven Freifunkers der zu einem solch genialen Ergebnis beigetragen hat!


Kirchheimbolanden – Die kleine Residenz, ganz groß im Freifunk-


Kirchheimbolanden setzt auf Freifunk und baut „unser Kerchem“ aus

Freifunk wächst schon seit mehreren Wochen unvergleichbar stark in unserer Region, ganz speziell in Kirchheimbolanden erlebt Freifunk eine Art Turbo.
Der Kontakt zur Stadt wurde hergestellt und wurde von den Vorteilen überzeugt, sodass die Stadt in ihren Gebäuden Knoten aufstellen wird.
Bei der Anzahl der Knoten werden wir in Zukunft noch einen Zahn zulegen und weitere Flächen in Kirchheimbolanden mit freiem WLAN versorgen. Kirchheimbolanden ist auf dem guten Weg zur „WLAN-Hauptstadt“. Laut SWR sind wir in Kibo ja Rheinland-Pfalz-Meister.
Da ich leider gesundheitlich nicht auf den Beinen sein soll, wird die Zeit auf der Couch genutzt und ordentlich Router und CPEs geflashed und konfiguriert. Ganz gespannt bin ich auf das Residenzfest, bei dem es wohl zur „Feuertaufe“ des Freifunks wird. Wir werden sehen…

Freifunk im Schlossgarten / Bühne

Am Freitag wurde der Knoten im Schlossgarten / Bühne in Betrieb genommen um den Gästen, bei zukünftigen Veranstaltungen auch freies WLAN zu ermöglichen.
Das Timing war perfekt, denn bereits am Samstag war OpenAir-Kino in Kibo. So wurde die Wartezeit bis zum Film genutzt, um noch ein paar Bekannten über WhatsApp zu schreiben, oder Bilder zu schicken, so eine Bekannte, die sich über jeden weiteren Knoten in Kirchheimbolanden und Umgebung freut.
Zur Versorgung des Bereiches kommt von TP-Link eine CPE210 mit Freifunk Firmware in Einsatz, welche perfekt für den Außenbereich geeignet ist und bereits an mehreren Punkten eine stabile Versorgung gewährleistet. Aber auch die CPU Auslastung bleibt bei einer recht großen Userazahl im unteren Bereich.
Zur wirklichen „Feuertaufe“ wird es wohl erst am Residenzfest kommen, wenn die Massen an Besuchern auf dem Platz stehen und Freifunk noch bekannter wird, wir sind jedoch zuversichtlich, dass auch ein großer Ansturm mit freiem WLAN versorgt werden kann, wenngleich noch Uplinks fehlen, die sehr gerne noch erfolgen können und damit die Versorgung noch weiter vorantreiben und das Netz noch stabiler machen.

1. Mobiler Freifunkknoten fürs Residenzfest konfiguriert #1 Weinschlösschen Roos Ilbesheim

Der erste mobile Knoten für das 65. Residenzfest ist konfiguriert und bereit für seinen Einsatz ab Samstag den 8. August.
In der Hoflaube Nummer 7, am Schloss, bekommen die Kunden der Hoflaube freies WLAN durch das Team um Alexander Roos, vom Weinschlösschen aus Ilbesheim.
Der Hof wird durch das starkt wachsende Freifunknetz in Kibo gestützt, da es am Stand leider keinen DSL-Anschluss gibt 😉

Ebenfalls wird am Nachmittag der Schlossgarten weiter ausgebaut oder besser gesagt die fest installierten Knoten von den Winzern Boudier & Köller an der  Bühne eine Außeneinheit zu den bereits zwei Knoten, zur Versorgung installiert.

In den Startlöchern stehen ebenfalls drei weitere Knoten für Kirchheimbolanden, die von Marc Schottler realisiert und von mir konfiguriert und installiert werden. So Entsteht eine weitere Versorgung. So kann ebenfalls getragen durch das Freifunk, ein weiterer mobiler Knoten in der Hoflaube Nummer 5 am 65. Residenzfest die Gäste mit freiem WLAN versorgen.

Wir wünschen guten Umsatz und viel Freude mit freiem WLAN an Euren Ständen!

Freifunk

Freifunk, ein bereits langer Traum geht nun endlich in Erfüllung!
Als Netzwerker auf ganzer Linie, mit einem um 2000 herum Traum der mit dem CCK (Computer Club Kirchheimbolanden) begann, erfreue ich mich heute um das stetig wachsende Freifunk, besonders in unserer Region.
Freifunk, ein freies WLAN mit sicherem Zugang, aber was bedeutet das?
  • Frei bedeutet ohne Anmeldung und ohne persönlichen Daten Zugang zum WLAN
  • Keine Volumenbeschränkung
  • Keine Zeitbeschränkung
  • Keine Datenspeicherung
  • Ein offenes WLAN von und für Bürger
  • Öffentlich
  • Unzensiert
  • Dezentral

Ein Zugang zum Freifunk-Netz wird durch einen sogenannten Knoten (Router mit Freifunk Firmware) ermöglicht, dieser baut, sofern er mit dem Internet Verbunden ist oder zu einem Nachbarknoten Verbindung aufgebaut hat, eine sichere Verbindung mittels einem VPN-Tunnel zu einem Freifunk-Gateway auf, was wiederum eine Verbindung zum Internet schafft.
Weitere Freifunk-Knoten verbinden sich, sofern sie in der Nähe sind, mit anderen Knoten und bilden somit ein Mesh und erweitert das Netz und die Reichweite.

Freifunk wird gerne als „kostenloses WLAN / Internet“ verstanden, dies ist nicht ganz richtig!
Der Zugang zum WLAN und sofern ein Uplink vorhanden ist, zum Internet ist für den Nutzer kostenlos, aber es bedarf neben dem Knoten, der dies erst ermöglicht, noch eine Menge mehr an Hardware und Engagement.
So müssen Gateways betrieben, VPN Zugänge, Werbematerial und viele Dinge mehr von aktiven Freifunkern betrieben werden.
Jeder, egal ob Gastronom, Unternehmer, Vereine, Kommunen oder Privatleute können mitmachen und bilden bereits mit schon einem Knoten ein gutes Stück des Freifunk Netzes und tragen zum „großen Ganzen“ bei. 
Ein Knoten kostet einmalig ab zwanzig Euro und wird gerne von aktiven Freifunkern konfiguriert und bei Euch installiert.
Oft kommen Fragen was Freifunk einem „bringt“ und warum man mitmachen soll, hier gibt es eine ganz einfache Antwort: Man hat „sein WLAN“ so ziemlich weit um sich herum und je mehr mitmachen, desto größer wird das Versorgungsgebiet des WLAN.
Viele klagen dann über ihre „Lösung“ mit dem WLAN und was sie nicht alles an Hardware verbaut haben um im Garten mit dem Laptop, Tablet oder Handy WLAN zu haben und unabhängig zu sein, es aber immernoch „wenig Balken“ des WLAN vorhanden sind.
Hier bietet Freifunk eine sehr galante und extrem günstige Lösung, denn hier kommt der riesen Vorteil des Mesh zum tragen, welches das WLAN Knoten für Knoten erweitert. Es bedarf also keinen teuren Powerline-Adaptern, Repeater die die Reichweite halbieren und ebenfalls teuer sind, sondern nur einen zusätzlichen Freifunk-Knoten (Router) und eine Steckdose und schon hat man die Reichweite und auch das Netz erweitert.
Dann kommen meinst die Fragen „Die Fritzbox zeigt jede Menge WLAN als Störer an“ oder auch „Strahlenbelastung / Elektrosmog“…
Zur „Strahlenbelastung“ möchte ich folgende Daten zur Anregung geben:

  • Handys im GSM haben circa 2W Sendeleistung, ein Sendemast liegt dabei noch höher (circa 10W).
  • LTE Versorgungsantennen im Stadtgebiet können bei 400W liegen und um Landgebiete zu versorgen auch bis zu 2500 Watt
  • DECT Telefone sind im Bereich von 250mW konstant
  • WLAN hingegen hat bis zu 0,5W 
Vergleicht man also die Leistung bildlich, steht man mit einem kleinen Fahrradlämpchen im Fußballstadion bei vollem Flutlicht…

Das „Übersprechen“ oder „Überlagern“ der WLAN Netze, was in Ballungsgebieten noch schlimmer als in einem Ländlichen Teil ist, führt ebenfalls zu Einbußen der Versorgung, sind die Kanäle bei 2,5 GHz gegenüber dem 5GHz doch sehr gering und es findet ein Überlagern der Kanäle statt, was zur Eindämmung der Reichweite und der Qualität führt.
Freifunk hat hier ebenfalls wieder seine Stärken, denn es funkt nur auf einem Kanal, bei uns/ Freifunk Westpfalz ist dies der Kanal 6.

Ein weiterer Vorteil ist die WLAN Versorgung der Gäste, hier musste man entweder ein Gastnetz anlegen oder den WLAN-Schlüssel nennen und war (ist noch immer) mit der sogenannten Störerhaftung für deren Verhalten haftbar, außer man hat Freifunk ;).
Freifunk baut hierzu einen sicheren VPN-Tunnel zu den Gateways auf und ist somit technisch vollkommen getrennt vom ursprünglichen DSL-Anschluss, da die Daten des Freifunk-WLAN über diesen Tunnel und nicht den eigentlichen Anschluss gehen. Schwer vorzustellen? – Fährt man zum Beispiel durch den Brennertunnel, fährt man durch eine „Röhre“ und beim Pass über den Berg. Nehme ich also den Weg über den Pass (DSL/Heimanschluss/Privates WLAN), kann ich nicht auf dem Weg einfach den Tunnel (Freifunk) nutzen oder umgedreht, so sollte auch klar sein, dass die Daten nicht vom einen Netz zum Anderen kommen. Somit ist es neben der Störerhaftung nicht nur sicher, sondern kann einfach parallel zu einem anderen Netz betrieben werden.
Ebenfalls braucht man sich nicht wirklich Gedanken zu machen ob die Bandbreite auch wirklich ausreichend ist, denn einige Tests haben ergeben, dass selbst zu Spitzenzeiten eines Knotens, die Bandbreite nicht merklich einbricht. Man gibt also ab, was man eh hat, auch wenn es in Kirchheimbolanden wenig an Bandbreite ist.
Man stellt sich folgendes Szenario vor, welches in Kibo teilweise Realität ist:
Eine Straße hat mehrere Knoten und Uplinks von Freifunk, diese versorgen ein Gebiet durch die Knoten mit WLAN und Internet und stellen somit Kunden, Patienten, Gästen und Besuchern ein freies WLAN zur Verfügung, nun kommt es bei einem der Knoten zu einem Ausfall des DSL-Anschlusses, dies stellt kein wirkliches Problem dar, da die Nachbarn und Nachbarknoten die Versorgung übernehmen und man trotzdem mit Internet versorgt wird.
Man kann quasi ganze Straßenzüge so dezentral Versorgen und bekommt im Fehlerfall trotzdem Zugang und ist nicht „von der Welt abgeschnitten“.

Jetzt fragt man sich natürlich, welche Nachteile gibt es bei dieser riesigen Menge an Vorteilen?
Wenn man folgende zwei Punkte als Nachteile zählt, sind es die Nachteile auch schon:
  • Werbung auf Niederländisch (da der Internet-Breakout derzeit in Holland terminiert)
  • Amazon Fire-TV funktioniert über Freifunk nicht, da man sich von einem „anderen Land“ konnektiert (siehe oben). -Dies kann man jedoch durch das private WLAN lösen und nimmt das Fire-TV in das private Netz.
War ein bisschen zu viel?
Schöne Bildchen und Videos findet man hierzu übrigens bei www.freifunk-westpfalz.de 

Und nun? Ganz einfach, einmal ordentlich geparkt und die zwanzig Euro eingespart und in ein Freifunk Knoten investiert 😉
Weitere Informationen, Router, Konfiguration und Installation auch gerne über mich, meine drei weiteren aktiven Freifunker aus Kibo, Freifunker aus Kaiserslautern oder Umgebung, oder seid selbst ein Teil und bringt euch ein! 


Eine Übersicht der freien WLAN Punkte und das Netz allgemein, findet ihr unter www.freifunk-westpfalz.de