Selbstgebastelter Adventskalender – fast noch so gut erhalten wie vor zehn Jahren

Vor zehn Jahren habe ich den Adventskalender XXL gebastelt, damals noch ohne Ahnung über die, die sich nun an den Türchen erfreuen 🙂
Die Grundsubstanz bilden 2 dicke Kartons als Vorder- und Rückseite, die Türchen sind aus kleinen Paketen, die auf die Vorderseite geklebt und dann ausgeschnitten wurden. Die Zwischenräume und auch die Türchen innen, sind mit Watte gefüllt und können so auch etwas größere Dinge „verstecken“. Die LED-Lichterkette für den beleuchteten Himmel, sowie die Sterne funkeln auch bei Nacht 🙂
Allen einen schönen Dezember und eine schöne Vorweihnachtszeit.

Ruck zuck verging die Zeit erneut…

Eigentlich hätte ich ja meinen wohlverdienten Urlaub, eigentlich! Doch so viele Dinge mussten und müssen noch erledigt werden.
Der „Plan“ war eigentlich jeden Tag ein Türchen des Geocaching Donnersberg Adventskalenders loggen zu können, gemütlich in „unserer“ Kafferösterei Weidmann mehrmals die Woche einzukehren und vielleicht ein paar Weihnachtsmärkte zu besuchen.
Naja, bisher verlief es eher stressig als gediegen und aus „jedem Tag ein Türchen“ wurden bisher nur 3 Türchen, zwei Betatests die nicht erfolgreich waren und zwei Betatests die erfolgreich geloggt werden konnten. Zwei Weihnachtsmarktbesuche und drei kurze Spaziergänge…
Und natürlich tolle Sachen aus dem Thermomix, wie z.B. die bisher besten Lebkuchen die ich jemals gegessen habe 🙂

Gestern konnte nun auch endlich unser Beitrag, das zwanzigste Türchen fertiggestellt werden. Wahnsinn was dieses Mal an Zeit und Nerven im „Türchen“ steckt. Absolut noch unbegreiflich ist die Tatsache, dass meine Schaltung, welche exakt 1:1 auf dem Breadboard funktionierte und die Optokoppler steuern konnte, auf dem eigentlichen „Brett“ nicht funktionierte? Ein Bug oder ein Hamster?

Nun ja, es musste also eine Lösung her, dingend!
Auch diese Lösung konnte relativ schnell gefunden und umgesetzt werden, somit konnte gestern endlich das Türchen fertiggestellt werden. Das Listing haben wir gestern auch nochmals angepasst und Probleme die beim Betatest aufgefallen sind, entschärft und verbessert werden.
Ein geniales Gesicht machte auch ein Muggel, welcher mich mit dem Laptop an dem Briefkasten sah, als ich die Schaltung programmierte 😀

Eine weitere Überraschung kam gestern per Post von der Kletter Spezial Einheit 🙂

Vielen lieben Dank nochmals an dieser Stelle für die Überraschung!

Juhu, wir sind das 19. Türchen :)


Heute erreichte mich eine Mail von Martin aka ramieh, einem GeoCacher aus der Gegend und Mit-Organisator für den 4. Geocaching Donnersberg Adventskalender, welcher dieses Jahr ein T5-Kalender sein wird und wir haben unser “Wunschtürchen 19” bekommen, warum? Tja, vorher hätte es von der Zeit nicht so recht geklappt 😉
Ich freue mich bereits jetzt schon, die ersten “Türchen” zu erklettern und bin auf die Kreativität meiner Cacher-Kollegen gespannt 🙂
Was genau erwartet einen beim T5-Adventskalender oder was ist überhaupt der Geocaching Donnersberg Adventskalender?
– GeoCaching ist ein Hobby, wir Cacher “spielen” mit Milliardenschwerer Technik, den GPS-Satelliten, welche unsere GPS-Empfänger mittels den Karten oder Anweisungen, aber auch Richtungspfeilen den Weg zu den eingegebenen Koordinaten weisen. An den Koordinaten können, sofern man sie richtig hat, weitere Hinweise oder eben das sogenannte Final finden, einer Box mit Logbuch und vielleicht ein paar Tauschgegenständen, die moderne Art der Schnitzeljagd.
Bei den Caches unterscheidet man unter D und T Wertung, “D” gibt die Schwierigkeit (difficulty) und  ”T” Gelände (terrain) an. Bei dem Schwierigkeitsgrad sind meist die Einstiegsrätsel für den Cache oder aber auch für die Verstecke der Caches, wohingegen die Geländewertung das Gelände beschreibt. Bei verschiedenen Caches braucht man “Spezialwissen” um den Cache lösen zu können, aber auch “Spezialfähigkeiten” um einen Cache erfolgreich loggen zu können.
Bei einem T5-Cache handelt es sich um ein spezielles Gelände, welches mit Spezialfähigkeiten und Spezialausrüstung angegangen werden muss, es kann sich um ein Boot handeln, bei dem man zu einem Punkt paddeln muss, aber auch Tauchen kann T5 bedeuten, was man jedoch im Listing (der Beschreibung) lesen kann. Eine weitere Art von T5 und meiner Meinung nach die häufigste Art, ist das Klettern. Man klettert einen Baum, ein Gebäude oder einen Felsen hinauf oder seilt sich ab um eine Station (Multi, mehrere Stationen mit Aufgaben) oder auch bei einem Tradi (Traditional, ein einzelnes Versteck) zu erreichen.
Solche Klettercaches solltet Ihr definitiv NICHT ohne einen Kurs machen, ich empfehle Euch die Kletter Spezial Einheit, die spezielle T5-Geocaching Kurse anbietet, aber auch das passende Material zu günstigen Cacher-Spezial-Preisen anbietet 🙂
ACHTUNG WERBUNG: 😉
Kletter Spezial Einheit
Jetzt brauche ich ein wenig Zeit und noch ein paar Bauteile für unser 19. Türchen und dann kann das Verstecken losgehen und ganz besonders das Erklettern der anderen Türchen.
P.S. Rechtschreibefehler sind gewollt und dienen der Belustigung 🙂